Die ambulante Pflege hilft Betroffenen und entlastet Angehörige

Im Pflegeberuf verläuft kein Tag wie der andere

Wenn Not am Mann ist, springe ich auch mal ein und fahre wie früher zu den Kundinnen und Kunden“ , so Natascha Dietz, stellvertretende Pflegedienstleitung beim ASB Südhessen. Viele der Menschen, zu denen der ambulante Pflegedienst nach Hause kommt, kennen sie noch und freuen sich, die examinierte Altenpflegerin wiederzusehen. Die 38-Jährige arbeitet seit 2013 beim ASB und liebt ihren Beruf.

Natascha Dietz begann ihre Pflegetätigkeit als Hilfskraft, schloss danndie Ausb ildung zur Altenpflegerin (inzwischen nennt sich der Beruf
Pflegefachfrau/-mann) an undabsolvierte schließlich eine Weiterbildung zur Pflegedienstleitung. Inzwischen ist sie stellvertretende Pflegedienstleitung in der ambulanten flege, organisiert unter anderem den Dienstplan und die Fahrten zu den Kunden und berät Pflegebedürftige, wie sie in ihrem Alltag trotz gesundheitlicher Einschränkungen besser zurechtkommen.

„Viele ältere Menschen sind beeinträchtigt und brauchen unsere Hilfe. Auch wenn ich jetzt mehr organisatorisch tätig bin, gibt mir meine Arbeit ein gutes Gefühl und erfüllt mich“, berichtet Natascha Dietz. „Wir Pflegefachkräfte tragen dazu bei, dass die Menschen möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld leben können. Es ist ein Beruf, der Sinn macht, weil wir nahe an den Menschen sind. Das findet meine Familie übrigens auch“, so die gebürtige Weiterstädterin.

„Die Arbeit ist sehr abwechslungsreichund kein Tag verläuft wie der andere. Manchmal sind die Kunden wegen eines Arztbesuches oder etwas anderem nicht zur gewohnten Zeit zu Hause“, erzählt Natascha Dietz. „Das ist dann manchmal schon eine planerische Herausforderung, denn mein Ziel ist es, dass die Kunden zufrieden sind und die Zeiteinteilung meiner Kolleg:innen ebenso berücksichtigt wird – zum Beispiel, damit sie nach Dienstschluss ihre Kinder pünktlich von der Kita abholen können.“

Natascha Dietz hat in ihrer Ausbildung alle Bereiche der ambulanten Pflege durchlaufen – von der Verwaltung bis zum direkten Kundenkontakt – und kennt sich in allen Einsatzbereichen gut aus. „Ich weiß genau, was meine Kolleg:innen jeden Tag leisten und wie wertvoll ihre Arbeit für die Menschen und deren Angehörige ist“, betont sie.

Kontakt:
Sebastian Krug
Referent Pflege
Tel.: 069 5 48 40 44-41