Weiterqualifikation für Altenpflegehelfer, Gesundheits- und Krankenpflegehelfer

Staatlich anerkannte Fachkraft Altenpflege

Die Ausbildung zum Altenpfleger ist seit 2003 bundeseinheitlich geregelt. Seitdem sind die medizinischen Aspekte des Berufs stärker in den Vordergrund getreten. Pflege, Diagnostik, Therapie und Dokumentation - das macht die Arbeit anspruchsvoller, aber auch abwechslungsreicher.

Eine Altenpflegerin in Ausbildung

Bild: ASB/Reinhard Berg

AZAV-Zertifiziert

Mit einer abgeschlossenen Ausbildung und Tätigkeit als Altenpflegehelfer bzw. Gesundheits- und Krankenpflegehelfer besteht die Möglichkeit, eine 2-jährige weiterqualifizierte Ausbildung zur „Fachkraft für Altenpflege“ mit staatlicher Prüfung zu absolvieren.

Ihre theoretische Ausbildung von mindestens 1400 Stunden findet im Bildungszentrum in Wiesbaden statt. Als Grundlage für den theoretischen Unterricht gilt der Rahmenlehrplan für Altenpflege und die darin beschriebenen Lernfeldkonzepte. Somit können wir Ihnen einen praxisnahen und abwechslungsreichen Unterricht anbieten.

In einer praktischen Ausbildungsstelle mit Anleitung eines Praxisanleiters werden Sie ihr theoretisches Wissen praktisch umsetzen. Die praktische Einsatzstelle kann ein ambulanter Pflegedienst oder eine stationäre Einrichtung (Altenpflegeheim, Psychiatrie, Behindertenheime oder eine geriatrische Abteilung in einem Krankenhaus) sein. Die praktische Ausbildung mit ca. 1700 Std, ist zwischen den theoretischen Schulblöcken abzuleisten. Die Bezahlung richtet sich nach den jeweiligen Tarifverträgen der Einsatzstellen.

Das Bildungszentrum hat Kooperationspartner in den möglichen Einsatzorten und ist Ihnen bei der Stellensuche behilflich. Sie schließen dafür einen entsprechenden Ausbildungsvertrag ab. Die praktische Ausbildung findet in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem ASB Bildungszentrum statt.

Fachkräfte für Altenpflege sind gesuchte Mitarbeiter in den stationären und ambulanten Einrichtungen. Nach weiteren Jahren Berufspraxis können Sie als Qualitätsbeauftragter, Wohnbereichs-, Pflegedienst- oder Heimleitung tätig werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, nach der Ausbildung ein pflegewissenschaftliches Studium zu absolvieren.

Teilnehmerzahl:
Mindestens 12 Teilnehmer, maximal 20 Teilnehmer.

Zugangsvoraussetzungen:

  • Bewerbungsschreiben und Lebenslauf
  • Zeugnis und Urkunde als Nachweis zur Ausbildung Altenpflegehelfer- bzw. Gesundheits- oder Krankenpflegehelfer
  • Genehmigung des zuständigen Regierungspräsidiums
  • Gesundheitliche Eignung
  • sichere Kenntnisse der deutschen Sprache

Zielgruppe:
Altenpflegehelfer, Gesundheits- und Krankenpflegehelfer, die sich weiterqualifizieren wollen und Freude am Umgang mit alten Menschen haben